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Der Film „In der Mitte ein Feuer“ zeigt die Entstehung des gleichnamigen Buches, taucht ein in das Leben der Tuwiner in ihrem Herbstlager zwischen dem weißen Fluss und der Kamelhalsschlucht im Hohen Altai. Er ist nahe am Menschen, an den alltäglichen Sorgen und Freuden, der Tuwa, deren traditionelle nomadisierende Lebensweise lediglich durch einige wenige russische Geländewägen und die eine oder andere Satellitenschüssel an der Jurte aufgebrochen wird. Grund genug für den Stammesführer Galsan Tschinag, um die Zukunft der Tuwa zu fürchten. „Wird mein Volk untergehen?“, fragt er sich in einem seiner vielen Bücher. Film und Buch werden darauf keine Antwort geben können, soviel steht fest. „In der Mitte ein Feuer“ ist vielmehr die Momentaufnahme eines Volkes, das den immer stärker werdenden Einflüssen der sogenannten Moderne nur zögerlich, fast ängstlich, nachgibt. Fast so, als würden die Tuwa spüren, dass nicht nur der Verlust ihrer Traditionen und ihrer althergebrachten Lebensweise auf dem Spiel steht, sondern vielmehr ihre Existenz als Volk. Länge: 45 Min. links: www.gleissfoto.at, www.galsan.info
Er ist der wohl berühmteste Hut der Welt. Dennoch ist über seine wahre Herkunft und über die aufwändige Kunst des Strohhutflechtens nur wenig bekannt. In kleinen Dörfern unweit der der ecuadirianischen Pazifikküste werden die edlen Kopfbedeckungen in aufwendiger Handarbeit geflochten und schließlich über ihre endgültige Form gebügelt. Bis zu sechs Monate flechten Kinder, Frauen und Männer an einem einzigen Hut. Von Mointechriusti aus, dem Hauptort der Region werden die Hüte schließlcuh vor allem in die USA und nach Europa exportiert, wo sie in exklusiven Geschäften um 500 bis etwa 20.000 (!) Euro verkauft werden. Die Hutflechter in Pile, Montechristi und anderen Ortschaften in der Region bekommen für ihre Arbeit gerade einmal zwischen 50 und 300 US Dollar, je nach Anzahl der geflochtenen Knoten. Ganz selten werden von Einkäufern für einen besonders feinen Hut, einen sogenannten Superfino mit etwa 46 Knoten, auch 1.000 US Dollar bezahlt. Der Film dokumentiert die aufwendige Herstellung der Panamahüte, die außschließlich aus den gebleichten Trieben der Toquilla-Palme geflochten werden. Hutflechterinnen wie Paulina Espinal und ihre Tochter Ingrid zeigen stolz ihre Fertigkeit, der alte Hutmachermeister Idolo Pinal erklärt, worauf es ankommt. Sein Wissen und seine Kunst gibt er geduldig an die künftigen Hutflechter, wie den 13-jährigen Ronald Luca weiter. Damit, wie er sagt, dieses einzigartige, jahrhundertealte Kunsthandwerk nicht ausstirbt. Länge: 30 Min.
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